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Nachhaltige Landwirtschaft

Wir praktizieren Kreislaufwirtschaft

Die Tiere fressen was unsere Felder hergeben und liefern ihrerseits den natürlichen Dünger. Dieser dient den Pflanzen zum Wachsen und bietet Nahrung für Insekten und Bodenlebewesen. Im geschlossenen Betriebskreislauf halten wir nur so viele Tiere, wie mit hofeigenem Futter versorgt werden können.

 

Bei richtiger Haltung und Fütterung ist das Rind keineswegs ein "Klimakiller", sondern vielmehr ein Klimaschützer. Eine weidende Kuh regt das Wachstum der Wiesen an. Das Gras bildet Feinwurzeln aus, die sehr hohe Mengen an CO2 speichern können. Stößt die Kuh Methan aus, wird es in der Atmosphäre zu CO2 umgewandelt. Diesen Kohlenstoff nutzen Gräser für ihr Wachstum und speichern ihn im Boden. Die Gasemissionen der Kuh werden neutralisiert - ein Kreislauf. Rinder sind nicht nur Milch- und Fleischlieferanten, sie leisten auch einen wichtigen Beitrag zum Bodenaufbau und schaffen somit gute Voraussetzungen für erfolgreichen Ackerbau.

 

Unseren Betrieb bewirtschaften wir ohne den Einsatz von Kunstdüngern und chemisch-synthetischen Pestiziden.

Limousin Mutterkuhhaltung

Die Franzosen mit einer einzigartigen Fleischqualität

Mutterkuhhaltung ist die natürlichste Form der Rinderaufzucht. Die Kälber wachsen dabei im Herdenverbund bei ihren Müttern auf. Wiesenfutter, Weidehaltung und Bewegung fördern die Gesundheit der Tiere. Mutterkühe sind robust und langlebig.

Die Limousin-Tiere haben eine geringe Fettabdeckung, mit einer optimalen Fetteinlagerung in den Muskeln. Diese Eigenschaft, verbunden mit einer zarten Fleischfaser, ergibt eine vorzügliche Fleischqualität.

Für die Fütterung verwenden wir ausschliesslich selbstproduzierte, artgerechte und naturbelassene Futtermittel. Wir verzichten auf den Einsatz von wachstumsfördernden Zusatzstoffen und gentechnisch veränderten Futtermittel.

Das Fleisch bereiten wir in der 500 Meter entfernten Metzgerei für den Verkauf vor.

Weidepoulet

Im Freiland, auf unseren Wiesen artgerecht gehalten

Die langsam wachsenden Hähnchen sind robust, widerstandsfähig, vital und besitzen starke Knochen - eine wichtige Eigenschaft für ein aktives Leben.

In kleinen Gruppen geniessen sie ausgiebige Bewegungsmöglichkeiten  - tagsüber vorwiegend auf der frischen Wiese, nachts geschützt im mobilen Freilaufstall. Wir bieten ihnen viel Platz und die Möglichkeit, ihr artgerechtes Verhalten auszuleben. Sie können nach Herzenslust scharren, Staubbäder nehmen und Gras, Insekten und Würmer fressen.

 

Die Art der Haltung unserer Weidehähnchen ist ökologisch wertvoll und passt gut ins System der  Kreislaufwirtschaft. Die Tiere versorgen durch ihre Ausscheidungen und ihr Scharren den Boden mit Nährstoffen, regen das Wachstum der Pflanzen an und sind mitbeteiligt am Aufbau und Erhalt einer aktiven und vielfältigen Bodenbiologie.

 

Durch die Weidehaltung bekommen die Hähnchen eine ausgewogene Ernährung und können natürlich wachsen. Wir verzichten auf jegliche Zusatzstoffe und Medikamente.

Schonende Schlachtung und Weiterverarbeitung in der hofeigenen Metzgerei.

Agroforst

Gut für's Klima und Tierwohl

Agroforstsysteme sind eine Form der Landnutzung, bei der die landwirtschaftliche Produktion mit dem Anbau von Bäumen oder Sträuchern auf derselben Fläche kombiniert wird. Solche Systeme sind artenreich, stabilisieren den Wasserhaushalt, beleben den Boden und schützen diesen vor Erosion und Degradation.

Der Wettkampf mit der Kultur zwingt den Baum, resp. den Strauch tiefer zu wurzeln. Diese Wurzeln bilden so unterhalb der Feldkulturen eine Art «Auffangnetz für Ressourcen». Durch eine Landwirtschaft «auf mehreren Etagen» werden Wasser, Licht und Nährstoffe viel effizienter genutzt und die Photosyntheseleistungen erheblich gesteigert.

Unsere frisch gepflanzte Anlage besteht aus hochwertigen Futtergehölzen, an welchen sich unsere Tiere selbst bedienen können. Neben wertvollen Mineralien finden sie da reichlich sekundäre Pflanzenstoffe mit gesundheitsfördernden Wirkungen.

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